Dienstag, 24.11.2020 20:08

Der neue Bildungscampus

Der neue Bildungscampus

„Schon ein feiner Ort, dieser Campus, denkt sich Pauli, während er auf den Schulschluß wartet. Seine kleine Schwester Luise geht hier in die erste Klasse und weil donnerstags seine Eltern arbeiten, holt er sie jeweils ab.

Er sitzt auf einem Bankerl und betrachtet das neue Holzgebäude. „Nun ja, so ganz neu ist es auch nicht mehr. Aber immerhin das erste, was von diesem neuen Stadtteil steht.“ Er kann sich das Alles ja noch gar nicht richtig vorstellen …

Eigentlich schade, dass er selbst kein Tafelklassler mehr ist. Seine Volksschule – damals lebte er mit seinen Eltern noch nicht in der Karl-Bednarik-Gasse, sondern im 2. Bezirk – war so richtig alt, düster und eng. An Skaterrampen direkt vor der Tür, Kletterwände oder einen Basektballplatz war nicht zu denken.

Hier hingegen sieht alles so luftig aus. Und von seiner Schwester weiß er, dass sie so riesige Biber-Räume haben. Die haben nichts mit dem Tier – eines seiner liebsten übrigens! – zu tun, sondern das ist irgendeine Abkürzung für gemeinsame Räume … Bildungsräume oder … Bildungsbereiche, so war’s! Jedenfalls essen dort alle zusammen, spielen gemeinsam, werkeln und lernen mit- und nebeneinander. Klingt schon ganz nett.

Unlängst war Pauli auch zum ersten Mal Basketball spielen. Vom Hartplatz aus sieht man super in den großen Gartenbereich mit den zig Spielgeräten. Sogar eine Rutsche von den Terrassen des Schulgebäudes gibt’s. Ein richtiger Kindertraum irgendwie!

Apropos Basketballplatz: Nächste Woche will er unbedingt wieder spielen gehen. Das hat echt Spaß gemacht. Er wird sich die Wartezeit verkürzen und gleich mal seinen Kumpel deswegen anrufen.

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 / Sandra / Dienstag, 24.11.2020 /  0

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